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Tai Chi
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Chinesisches Schattenboxen, eine Bewegungskunst, die als meditative Bewegungsform sowohl geistiges wie auch körperliches Training mit sich bringen soll. In der chinesischen Sichtweise symbolisiert Chi die Lebensenergie. Der Begriff bedeutet "großer Balken" und steht symbolisch für die Einheit des Geteilten. Die Ursprünge des Tai Chi gehen auf altchinesische Kampfkunst zurück.  Im heutigen Tai Chi finden sich die in der chinesischen Tradition verwurzelten Elemente des Yin und Yang sowie der fünf Grundpfeiler Erde, Feuer, Wasser, Holz und Metali, wobei der kämpferische Aspekt in den Hintergrund getreten ist.

Über den Weg der Körperbeherrschung und Konzentration erreicht der Tai-Chi-Praktizierende ein besseres Empfinden seiner eigenen Energien und kann diese physisch wie psychisch steigern.
Es wird von einem Energiezentrum in den Hüften (Mitte des Körpers) ausgegangen. Durch wohldosierte Bewegungen soll die aus diesem Zentrum fließende Energie weitergeleitet (z.B. zu Händen und Füßen) und in harmonisch wohltuende Bewegungen umgesetzt werden. Nicht verbrauchte Energie fließt ins Zentrum zurück.
Das Grundgerüst bilden 13 Bewegungsformen, sogenannte Bewegungsbilder, die in langsamen Bewegungen lückenlos ineinander übergehen. Es braucht allerdings Ausdauer und Geduld, bis die Bewegungsbilder perfekt eingeübt sind.

 

Zusatzinfos:

www.tai-chi.de

www.tai-chi-zentrum.de