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steht als Begriff für eine Reinigungszeremonie. In einem meist orientalisch anmutenden Dampfbad werden verschiedene Erdschlämme durch persönliches oder auch gegenseitiges Einreiben auf die Haut aufgetragen. Mit dem ersten Dampfschub beginnt die langsame Erwärmung des Raumes, kombiniert mit einem Ansteigen der Luftfeuchtigkeit (Temperaturen von 38° C ansteigend bis 46/50° C). Ein Duft, der von den am Ofenrost bedampften Kräutern stammt, verbreitet sich im Raum. Die inzwischen leicht angetrockneten Schlämme werden mit ansteigender Luftfeuchtigkeit wieder cremig, ein angenehmes Prickeln entsteht auf der Haut. Wenn man den Schlamm jetzt leicht einreibt, werden verkrustete Cremereste und teilweise abgestorbene Zellen der oberen Hautschicht entfernt - ähnlich einem Peeling. Empfohlene Aufenthaltsdauer: 30 Min, anschließend ruhen.
Nach ähnlichen Ritual findet die Anwendung im sog. Serailbad statt.