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Bei der Chirotherapie sollen durch die Behandlung mit der Hand so genannte Blockierungen der Wirbelsäule und der Gelenke gelöst werden, die Beschwerden an den jeweiligen Körperstellen hervorrufen können. Zwangshaltungen oder unkontroliierte Bewegungen sind nur eine von vielen Ursachen dafür. Bei den Blockierungen kann die Ursache an ganz anderer Stelle liegen als die Beschwerden. Dies erklärt, warum Patienten häufig jahrelang erfolglos behandelt wurden, ehe ihnen schließlich von einem Chirotherapeuten geholfen werden konnte. Selbst in Fachkreisen das Wissen über die Chirotherapie noch nicht genügend verbreitet, obwohl es sich um eine anerkannte medizinische Methode handelt. Auch jahrelang bestehende Beschwerden können nach Lösen der meist zahlreichen Blockierungen verschwinden. Dies kann schon nach der ersten Behandlung sein; es ist aber auch möglich, dass - vor allem bei lange bestehenden Blockierungen – mehrere Behandlungen nötig sind.
Bei der Chirotherapie ist zu beachten:
• Chirotherapeuten sind immer Ärzte, welche die Zusatzbezeichnung „Chirotherapie“ erst nach Weiterbildung in entsprechenden Kursen erworben haben, die von der Ärztekammer anerkannt sein müssen. Deswegen werden die Behandlungen teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.
• Chiropraktiker sind meistens keine Ärzte, sondern zum Beispiel Heilpraktiker. Der Ausbildungsgang ist nicht einheitlich, weil die Diplome meist im Ausland erworben wurden. Bei diesen Behandlern werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
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