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Wellness-Urlaub liegt im Trend wie nie - immer mehr Deutsche lassen sich Gesundheit und Entspannung etwas kosten. Das gilt nicht nur für gestresste Manager: jeder Dritte leidet nach einer neuen Studie unter Dauerstress - Geschäftsleute ebenso wie Hausfrauen, Schüler oder Rentner. Besonders gefährdet sind Menschen in sozialen Berufen, Schichtarbeiter und Pendler. Frauen sind - vermutlich durch die Doppelbelastung Familie und Beruf - vom Burnout-Syndrom stärker betroffen als Männer. "Die Zeit des raschen Aufladens der eigenen Batterien ist vorbei", sagt Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness-Hotels-Deutschland.

Die aktuelle Studie vom Institut für Freizeitwirtschaft "Der Gesundheitstourismus der Deutschen bis 2020" zeigt: Über 50 Prozent der 25.000 Befragten möchten Erschöpfung, Mattigkeit und Leistungsabfall in einem Gesundheitsurlaub vorbeugen oder kurieren. 60 Prozent der Gesundheitstouristen versprechen sich von Entspannungstechniken eine deutliche Besserung bei der Stressbewältigung.
Ebenso zeigt die Studie, dass die Ausgaben der privaten Haushalte für Gesundheitsreisen (von 2007 bis 2020) von 3,3 Milliarden Euro in 2007 auf 5,9 Milliarden Euro ansteigen werden. Das ist ein Zuwachs von 79 Prozent .
Einige Hotels der Kooperation Wellness-HotelsDeutschland GmbH haben sich auf das Erlernen einer verbesserten Work-Life-Balance spezialisiert, darunter das Parkhotel Bayersoien (Oberbayern) - dort wird unter anderem ein Meditationsweg durch die Ammergauer Alpen angeboten, auf dem die Gäste Kraft tanken und "Entschleunigen" können.